Wenn die Welt zu schnell wird

Warum kleine Pausen für Kinder so wichtig sind.

Der Wecker klingelt. Aufstehen. Frühstücken. Ab in den Kindergarten.

Der Morgen beginnt schnell. Am Nachmittag warten vielleicht auch noch Termine, Veranstaltungen, Freunde und Hausaufgaben. Und kommt sieht man sich um, ist es schon wieder Abend und der Tag ist wie im Flug vergangen. 

Doch wo ist eigentlich die Pause? Die Zeit, in der ein Kind wirklich Kind sein darf. Die Zeit, in der wir Erwachsenen die Momente mit unseren Kindern wirklich genießen können?

Wann kann ein Kind wirklich Kind sein, ohne etwas leisten, beweisen oder schaffen zu müssen?

Warum kleine Pausen so wichtig sind.

Viele Reize, bringen Reizbarkeit.

In einer Welt, in der die Zeit nur noch als Stressfaktor angesehen wird und man am liebsten 48 Stunden an einem Tag hätte, ist es für Kinder oftmals nicht leicht zur Ruhe zu kommen. Kinder werden von all den vielen Reizen, die um sie herum sind und in ihnen liegen, geprägt. Stehen Kinder permanent unter Stress und das vielleicht ganz unbewusst, ist es nicht verwunderlich, dass sie wie getriebene kleine Erwachsene umherirren und kaum zur Ruhe kommen können. Gerade hier sind die Pausen so wichtig.

Pausen müssen nicht lange sein. Bei einer Pause geht es darum, kurz innezuhalten, durchzuatmen und sich gedanklich sowie körperlich wieder ins Hier und Jetzt zu bewegen. Eine Pause ist notwendig um vom "Tun" ins "Sein" zu kommen. 

Dieser kurze, bewusste Moment schafft es, inneres Getrieben Sein kurzzeitig zu unterbrechen, Stress zu reduzieren und wieder bei sich anzukommen. 

Eine Pause soll kein weiteres Programm sein

Wenn wir von Pausen sprechen, sprechen wir auch gerne von Ritualen und Achtsamkeit. Hier entsteht schnell der Gedanke, dass wir einen weiteren Programmpunkt in unserem Alltag erfüllen müssen. Ein weiterer Termin. Eine weitere Übung. Eine weitere Erledigung, die wir erfüllen müssen. Doch Pause darf ganz einfach sein.

Am Fenster stehen.
Eine kurze Meditation.
Einmal tief durchatmen.
Einen Schluck Wasser trinken.
Eine Umarmung.

Ein kleiner Herzmoment für Zwischendurch - Nilos kleine Atempause

Setzt euch gemeinsam hin und legt eine Hand auf euer Herz. Schließt für einen Moment die Augen. Atmet langsam ein – und ganz ruhig wieder aus.
Stellt euch vor, dass ihr mit jedem Ausatmen ein kleines bisschen von dem loslasst, was gerade schwer oder laut ist.
Drei Atemzüge lang muss nichts passieren. Ihr dürft einfach ankommen.

Solche kleinen Momente waren auch die Idee hinter Nilos Herzrucksack.
30 kleine Herzmomente laden Kinder und ihre Familien dazu ein, im Alltag immer wieder innezuhalten. Mit kleinen Ritualen, Atemübungen, Geschichten und achtsamen Momenten.
Nicht als weiteres To-do auf der Familienliste, sondern als kleine Einladung: Stopp. Durchatmen. Ankommen.

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Kleine Momente. Große Wirkung.

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Vielleicht braucht es manchmal gar nicht viel.

Vielleicht braucht es manchmal gar nicht viel, damit ein Tag ein bisschen langsamer wird.
Einen tiefen Atemzug. Eine Umarmung. Einen Moment, in dem wir gemeinsam still sind.
Denn Kinder müssen nicht lernen, immer schneller zu werden. Sie dürfen auch lernen, innezuhalten, sich selbst wahrzunehmen und im Hier und Jetzt anzukommen.
Und vielleicht ist genau das eines der schönsten Geschenke, die wir ihnen als Familie geben können: Zeit.

Ein Moment zum Innehalten. Ein Moment zum Verbinden. Ein Moment, der bleibt.

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